Kirschmarmelade

Kirschmarmelade schmeckt am besten, wenn sie mit frischen Früchten selbst eingekocht wird. Du kannst für dieses Rezept sowohl Süßkirschen als auch Sauerkirschen verwenden. Die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert nur wenige Handgriffe in der Küche. Mit der richtigen Balance aus Frucht und Zucker erhältst du einen perfekten Aufstrich für dein Brot oder Brötchen.
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Kirschmarmelade fertig als Dessert serviert

Warum kirschmarmelade eine gute Idee ist

Eine hausgemachte Kirschmarmelade überzeugt durch ein intensives und natürliches Aroma. Im Gegensatz zu gekauften Produkten kannst du die Qualität der Früchte selbst bestimmen und auf unnötige Zusätze verzichten. Die leuchtend rote Farbe macht in jedem Glas eine gute Figur und verschönert jeden Frühstückstisch. Außerdem ist es eine wunderbare Möglichkeit, eine reiche Kirschernte für das ganze Jahr haltbar zu machen.

So machst du kirschmarmelade

Step 1
Vorbereitung: Wasche die Kirschen gründlich unter kaltem Wasser und entferne die Stiele. Benutze einen Entkerner, um die Steine aus den Früchten zu entfernen und fange dabei den austretenden Saft auf. Gib die vorbereiteten Früchte direkt in einen ausreichend großen Topf. Wenn du eine feinere Kirschmarmelade bevorzugst, kannst du die Masse mit einem Pürierstab kurz zerkleinern.
Step 2
Mischen: Wiege den Gelierzucker ab und vermenge ihn im Topf mit den zerkleinerten Früchten. Presse die Zitrone aus und gib den Saft zusammen mit einer Prise Zimt zur Mischung. Lasse die Fruchtmasse für etwa eine Stunde abgedeckt stehen. So können die Kirschen ihren Saft optimal mit dem Zucker verbinden.
Step 3
Kochen: Erhitze den Topf auf hoher Stufe und rühre die Masse ständig um. Sobald die Mischung stark sprudelt, lässt du sie für genau vier Minuten kochen. Bleibe am Herd stehen und rühre weiter, damit die Marmelade nicht überkocht oder am Boden ansetzt. Die Hitze sorgt dafür, dass die Marmelade später die richtige Festigkeit bekommt.
Step 4
Abfüllen: Führe eine kurze Gelierprobe auf einem kalten Teller durch, um die Konsistenz zu prüfen. Fülle die heiße Fruchtmasse sofort in saubere und sterile Gläser bis knapp unter den Rand. Verschließe die Deckel fest und lasse die Gläser für einige Minuten auf dem Kopf stehen. Danach stellst du sie wieder richtig herum auf und lässt sie vollständig auskühlen.

Gute Tipps für kirschmarmelade

Für eine besonders lange Haltbarkeit solltest du die Marmeladengläser vorher mit kochendem Wasser sterilisieren. Achte darauf, dass die Ränder beim Abfüllen sauber bleiben, damit der Deckel luftdicht schließt. Wenn du den Geschmack variieren möchtest, passt ein kleiner Schuss Amaretto oder etwas Mark einer Vanilleschote hervorragend zur Kirschmarmelade.

Verwende am besten vollreife Früchte, da diese den intensivsten Geschmack an den Aufstrich abgeben. Falls sich beim Kochen viel Schaum an der Oberfläche bildet, kannst du diesen mit einer Schaumkelle vorsichtig abheben. Das sorgt dafür, dass die fertige Marmelade im Glas klarer aussieht. Lagere die verschlossenen Gläser an einem kühlen und dunklen Ort, um die frische Farbe lange zu erhalten.

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Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 1000 g Kirschen
  • 500 g Gelierzucker
  • 1 Zitrone
  • 1 Prise Zimt

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:2615 kJ / 625 kcal
  • Fett:1 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:0 g
  • Kohlenhydrate:155 g
  • - Zucker:150 g
  • Eiweiß:3 g
  • Ballaststoffe:5 g
  • Salz:10 milligram

Häufig gestellte Fragen

In fest verschlossenen und sterilisierten Gläsern hält sich die Kirschmarmelade an einem kühlen Ort etwa ein Jahr. Sobald ein Glas geöffnet wurde, solltest du es im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.
Sollte die Kirschmarmelade nach der Gelierprobe noch zu flüssig sein, kannst du sie einfach noch einmal zwei Minuten länger kochen lassen. Manchmal hilft auch die Zugabe von etwas mehr Zitronensaft, um den Gelierprozess zu unterstützen.
Ja, tiefgekühlte Früchte eignen sich sehr gut für die Herstellung von Kirschmarmelade. Lasse die Kirschen vor dem Kochen im Topf antauen und fange den dabei entstehenden Saft unbedingt auf, um ihn mit einzukochen.
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