Gründe für kaninchen aus dem ofen
Ein Kaninchen aus dem Ofen ist eine tolle Abwechslung zu Huhn oder Rind. Das Fleisch ist sehr mager und gesund, bleibt aber durch das Schmoren im geschlossenen Topf schön weich. Die Sauce entsteht fast von selbst direkt im Bräter und nimmt alle Kräuteraromen auf. Man kann alles gut vorbereiten und hat dann Zeit für die Beilagen oder die Gäste.
So gelingt kaninchen aus dem ofen
Vorbereitung: Heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Wasche die Kaninchenstücke kurz ab und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Schäle die Zwiebeln und den Knoblauch und schneide beides in feine Würfel. Putze die Karotten und schneide sie in grobe Stücke für dein Kaninchen aus dem Ofen.
Anbraten: Erhitze das Öl in einem großen Bräter auf dem Herd bei mittlerer Hitze. Brate die Fleischstücke von allen Seiten kräftig an, bis sie eine schöne braune Farbe haben. Nimm das Fleisch kurz aus dem Topf und stelle es beiseite. So entstehen wichtige Aromen für den späteren Geschmack der Sauce.
Dünsten: Gib die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotten in den Bräter und brate alles kurz an. Lösche das Gemüse mit dem Weißwein und der Brühe ab, damit sich der Bratensatz vom Boden löst. Lege die Fleischstücke zurück in den Topf und gib Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu.
Garen: Schließe den Bräter mit einem Deckel und stelle ihn in den heißen Ofen. Lass das Kaninchen aus dem Ofen etwa 90 Minuten lang schmoren. Prüfe am Ende, ob das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst. Schmecke die Sauce noch einmal ab und serviere das Gericht heiß.
Weitere Tipps für kaninchen aus dem ofen
Wenn du eine besonders sämige Sauce möchtest, kannst du das Gemüse am Ende pürieren oder mit etwas Speisestärke binden. Kaninchen aus dem Ofen schmeckt besonders gut mit klassischen Beilagen wie Kartoffelklößen oder breiten Bandnudeln.
Achte darauf, den Deckel während der Garzeit nicht zu oft zu öffnen, damit die Feuchtigkeit im Topf bleibt. Falls die Sauce zu stark einkocht, kannst du einfach noch ein wenig Wasser oder Brühe nachgießen. Für eine alkoholfreie Variante ersetzt du den Wein einfach durch mehr Brühe und einen Spritzer Zitronensaft.
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