Sauerteigbrot

Sauerteigbrot ist ein echter Klassiker in der Küche und schmeckt viel besser als gekauftes Brot. Die Kruste wird beim Backen richtig knusprig und das Innere bleibt lange weich. Du brauchst nur wenige Zutaten und etwas Geduld für einen guten Teig. Mit diesem Rezept gelingt dir ein herzhaftes Brot mit tollem Aroma.
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Serviervorschlag für Sauerteigbrot frisch und appetitlich angerichtet

Warum sauerteigbrot gut in den Alltag passt

Ein selbstgemachtes Sauerteigbrot ist besonders bekömmlich und hält sich über viele Tage frisch. Der natürliche Gärprozess sorgt für einen tollen Geschmack und eine lockere Struktur. Da keine künstlichen Zusätze verwendet werden, weißt du genau, was in deinem Brot steckt. Zudem ist es ein tolles Gefühl, ein Brot ganz ohne Hefe aus dem Supermarkt zu backen.

Vier einfache Schritte für sauerteigbrot

Step 1
Teig mischen: Verrühre den aktiven Sauerteig mit dem Wasser in einer großen Schüssel. Gib das Mehl und das Salz dazu und mische alles zu einem groben Teig. Decke die Schüssel mit einem Tuch ab und lass den Teig für etwa 30 Minuten ruhen.
Step 2
Dehnen und Falten: Greife den Rand des Teiges und ziehe ihn nach oben, um ihn dann zur Mitte zu klappen. Wiederhole das von allen Seiten, bis der Teig mehr Spannung bekommt. Lasse ihn danach für mehrere Stunden an einem warmen Ort gehen, bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.
Step 3
Formen: Lege den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und forme ihn zu einem runden oder ovalen Laib. Lege das Brot mit der glatten Seite nach unten in einen bemehlten Gärkorb. Decke es ab und lass es für weitere zwei Stunden an einem ruhigen Ort ruhen.
Step 4
Backen: Heize den Ofen auf 230 Grad vor und stelle eine Schale mit Wasser hinein. Stürze das Brot auf ein Backblech und schneide die Oberfläche leicht mit einem Messer ein. Backe das Sauerteigbrot für etwa 45 Minuten, bis es dunkelbraun und knusprig ist.

Weitere Tipps für sauerteigbrot

Ein Schälchen Wasser im Ofen sorgt für mehr Dampf beim Backen. Das macht die Kruste von deinem Sauerteigbrot noch knuspriger und glänzender.

Wenn du das Brot nach dem Backen auf einem Gitter abkühlst, wird es von unten nicht feucht. Du kannst auch verschiedene Saaten wie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne in den Teig mischen, um den Geschmack zu verändern. Achte darauf, dass der Sauerteig vor der Verwendung richtig aktiv ist und kleine Blasen wirft. Geduld ist bei diesem Brot der wichtigste Faktor für ein luftiges Ergebnis.

Weitere Ideen findest du auch hier: geröstete kichererbsen, rinderbraten mit whiskysauce oder kalbsribeye vom grill.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 100 g aktiver Sauerteig
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g helles Weizenmehl
  • 10 g Salz

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:799 kJ / 191 kcal
  • Fett:1 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:0.1 g
  • Kohlenhydrate:39 g
  • - Zucker:0.5 g
  • Eiweiß:6 g
  • Ballaststoffe:2 g
  • Salz:1 gram

Häufig gestellte Fragen

Sauerteigbrot bleibt bei richtiger Lagerung etwa fünf bis sieben Tage frisch. Wickle es am besten in ein sauberes Tuch oder lege es in einen Brotkasten. So bleibt die Feuchtigkeit im Inneren gut erhalten.
Das liegt oft an einem zu schwachen Starter oder einer zu kurzen Gehzeit. Auch die Temperatur im Raum spielt eine große Rolle für die Aktivität der Kulturen im Sauerteigbrot. Wenn es zu kalt ist, braucht der Teig deutlich mehr Zeit.
Ja, man kann das Sauerteigbrot problemlos in Scheiben geschnitten oder am Stück einfrieren. Wenn du die Scheiben später kurz im Toaster aufbackst, schmecken sie fast wie frisch aus dem Ofen.
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