Giftkuchen

Giftkuchen ist ein saftiger Blechkuchen mit einer markanten grünen Farbe, der besonders bei Kindern und auf Mottopartys beliebt ist. Der Teig wird durch die Zugabe von Lebensmittelfarbe oder Waldmeistersirup zu einem echten Hingucker auf jeder Kaffeetafel. Er schmeckt fein nach Mandeln und ist durch die Buttermilch im Teig besonders locker. Dieser Giftkuchen lässt sich schnell vorbereiten und mit einer dunklen Schokoladenglasur perfekt abrunden.
★★★★★
★★★★★
4.9 (8 Bewertungen)
Teile das Rezept, damit auch andere es nachkochen können
Giftkuchen als süßes und hausgemachtes Dessert serviert

Gründe für giftkuchen

Ein Giftkuchen ist die ideale Wahl, wenn du ein einfaches Gebäck mit großem optischem Effekt suchst. Die Zutaten für den Rührteig hat man meistens schon im Haus, sodass man sofort mit dem Backen beginnen kann. Durch die grüne Farbe wirkt der Kuchen kreativ und verspielt, ohne dass man komplizierte Dekorationstechniken beherrschen muss. Zudem bleibt der Giftkuchen dank der Glasur lange frisch und lässt sich gut transportieren.

So gelingt giftkuchen

Step 1
Teig anrühren: Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Schlage die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig und rühre dann die weiche Butter unter. Gib das Mandelaroma und die grüne Lebensmittelfarbe hinzu, bis die Masse eine gleichmäßige Farbe hat.
Step 2
Trockene Zutaten: Mische das Mehl mit dem Backpulver in einer kleinen Schüssel. Rühre die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch unter den Eierteig, bis ein glatter und geschmeidiger Teig entstanden ist.
Step 3
Backvorgang: Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile den grünen Teig gleichmäßig darauf. Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene für etwa 25 Minuten und lass ihn danach vollständig abkühlen.
Step 4
Glasieren: Schmelze die Zartbitterschokolade zusammen mit dem Kokosfett im Wasserbad oder in einem kleinen Topf bei geringer Hitze. Streiche die flüssige Glasur über den kalten Kuchen und lass sie fest werden, bevor du den Kuchen servierst.

Tipps, damit giftkuchen gelingt

Damit die Farbe beim Backen nicht verblasst, solltest du eine hochwertige Backfarbe auf Gelbasis verwenden. Wenn du kein Mandelaroma magst, kannst du den Giftkuchen auch mit Vanilleextrakt oder Zitronenabrieb verfeinern.

Für eine gruselige Optik zu Halloween lassen sich bunte Zuckeraugen oder Gummischlangen in die noch weiche Schokolade drücken. Der Kuchen wird noch saftiger, wenn du ihn nach dem Backen mit einer Gabel leicht einstichst und mit etwas Sirup tränkst. Lagere den Giftkuchen am besten in einer luftdichten Box, damit er schön weich bleibt.

Du kannst auch diese Rezepte entdecken: kabeljau mit teriyaki, garnelensalat mit dill oder glasierter schweinebauch.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 ml Buttermilch
  • 1 TL Mandelaroma
  • 1 TL grüne Lebensmittelfarbe
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 20 g Kokosfett

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:1443 kJ / 345 kcal
  • Fett:18 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:11 g
  • Kohlenhydrate:42 g
  • - Zucker:26 g
  • Eiweiß:5 g
  • Ballaststoffe:1 g
  • Salz:140 milligram

Häufig gestellte Fragen

Der Giftkuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa drei Tage lang frisch. Im Kühlschrank gelagert hält er sich sogar bis zu fünf Tage, sollte aber vor dem Verzehr kurz Zimmertemperatur annehmen.
Ja, Waldmeistersirup ist ein klassischer Ersatz für die Farbe und verleiht dem Giftkuchen gleichzeitig ein fruchtiges Aroma. Reduziere in diesem Fall die Zuckermenge im Teig ein wenig, da der Sirup bereits sehr süß ist.
Wenn die Temperatur zu hoch ist, bräunt die Oberfläche zu stark und verdeckt das Grün. Decke den Giftkuchen nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier ab, um die helle Farbe zu schützen.
Was hältst du von diesem Rezept?
★ ★ ★ ★ ★
4.9 / 5 — (8 Bewertungen)