Gründe für himmel und erde
Das Gericht bringt gegensätzliche Aromen perfekt auf einen Teller. Die Säure der Äpfel passt hervorragend zu den cremigen Kartoffeln und der würzigen Wurst. Für Fans von ehrlicher Hausmannskost ist Himmel und Erde eine hervorragende Wahl. Es braucht nur wenige günstige Zutaten, die man oft schon zu Hause hat.
Einfach himmel und erde zubereiten
Vorbereitung: Schäle die Kartoffeln und schneide sie in gleich große Stücke. Gib sie in einen Topf mit Salzwasser und koche sie für etwa 20 Minuten gar. In der Zwischenzeit schälst und entkernst du die Äpfel und schneidest sie in Spalten oder Würfel.
Apfelkompott: Koche die Apfelstücke in einem kleinen Topf mit etwas Wasser, einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise Zucker weich. Lasse sie köcheln, bis sie zerfallen oder die gewünschte Konsistenz haben. Dies ist der süße Teil für Himmel und Erde.
Beilagen braten: Schneide die Zwiebeln in Ringe und brate sie zusammen mit dem Speck in einer Pfanne goldbraun an. Nimm sie aus der Pfanne und brate darin die in Scheiben geschnittene Blutwurst von beiden Seiten kurz an, bis sie knusprig ist.
Stampfen und Servieren: Gieße die Kartoffeln ab und stampfe sie mit Butter und warmer Milch zu einem cremigen Brei. Hebe das Apfelkompott vorsichtig unter oder serviere es direkt daneben auf dem Teller. Richte das fertige Himmel und Erde mit den Zwiebeln, dem Speck und der Wurst an.
Wichtige Tipps für himmel und erde
Verwende für dieses Rezept am besten eine Apfelsorte wie Boskop, da sie beim Kochen schön zerfällt und eine feine Säure mitbringt. Wenn du die Blutwurst nicht magst, kannst du sie auch durch gebratene Fleischwurst oder krossen Schinken ersetzen. Achte darauf, die Milch für den Kartoffelstampf vorher leicht zu erwärmen, damit der Brei nicht auskühlt.
Für eine feinere Struktur kannst du den Kartoffelstampf und die Äpfel komplett vermischen, anstatt sie getrennt zu lassen. Das sorgt für einen sehr harmonischen Geschmack bei Himmel und Erde. Wer es gerne knusprig mag, sollte die Zwiebelringe vorher in etwas Mehl wenden, bevor sie in die Pfanne kommen. So werden sie besonders braun und fest.
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