Carbonnade flamande

Carbonnade flamande ist ein klassisches Schmorgericht aus Belgien, das mit Rindfleisch und dunklem Bier zubereitet wird. Das Fleisch wird durch das lange Garen besonders zart und nimmt den Geschmack der würzigen Sauce an. Es ist ein ideales Gericht für kalte Tage und lässt sich gut in größeren Mengen vorkochen. Die Kombination aus herzhaften Zwiebeln und einer leichten Süße macht diesen Eintopf so besonders.
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Carbonnade flamande fertig als Gericht serviert

Darum lohnt sich carbonnade flamande

Das Besondere an der Carbonnade flamande ist die sämige Sauce, die durch die Zugabe von Senfbrot entsteht. Durch das langsame Schmoren verbinden sich alle Aromen perfekt miteinander. Es ist ein einfaches Rezept, das wenig aktive Arbeit erfordert, da der Topf die meiste Zeit alleine auf dem Herd steht. Zudem schmeckt das Gericht am nächsten Tag aufgewärmt oft noch besser.

Der einfache Weg zu carbonnade flamande

Step 1
Fleisch anbraten: Schneide das Rindfleisch in mundgerechte Stücke und würze es mit Salz und Pfeffer. Erhitze die Butter im Schmortopf und brate das Fleisch portionsweise scharf an, bis es eine schöne braune Farbe hat. Nimm das Fleisch danach aus dem Topf und stelle es kurz beiseite.
Step 2
Zwiebeln dünsten: Schneide die Zwiebeln in grobe Ringe und gib sie in das restliche Bratfett im Topf. Brate die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig an und streue den braunen Zucker darüber, damit sie leicht karamellisieren. Rühre regelmäßig um, damit nichts anbrennt.
Step 3
Flüssigkeit hinzufügen: Gib das Fleisch zurück in den Topf und gieße das dunkle Bier vorsichtig dazu. Bestreiche die Brotscheiben dick mit Senf und lege sie mit der Senfseite nach unten auf das Fleisch. Füge die Lorbeerblätter und den Thymian hinzu.
Step 4
Schmoren lassen: Decke den Topf ab und lass die Carbonnade flamande bei schwacher Hitze für etwa zwei Stunden sanft köcheln. Rühre gelegentlich um, damit sich das Brot auflöst und die Sauce bindet. Entferne vor dem Servieren die Kräuterzweige und schmecke alles noch einmal ab.

Wichtige Tipps für carbonnade flamande

Für eine authentische Carbonnade flamande solltest du ein kräftiges belgisches Abteibier oder ein dunkles Lagerbier verwenden. Das Brot im Rezept dient als Bindemittel und sorgt für die richtige Konsistenz der Sauce. Achte darauf, das Fleisch wirklich scharf anzubraten, da die Röstaromen wichtig für den tiefen Geschmack sind.

Sollte die Sauce zu flüssig sein, kannst du das Gericht ohne Deckel noch etwas einkochen lassen. Als Beilage passen klassische belgische Pommes frites oder ein cremiges Kartoffelstampf hervorragend dazu. Wenn du magst, kannst du am Ende noch einen kleinen Schuss Essig hinzufügen, um die Süße des Bieres auszugleichen. Das Gericht lässt sich auch prima einfrieren und später genießen.

Weitere Ideen findest du auch hier: hausgemachtes kartoffelgratin, hummer thermidor oder asiatischer gurkensalat.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 800 g Rindfleisch
  • 3 Zwiebeln
  • 500 ml dunkles Bier
  • 2 Scheiben Graubrot
  • 2 EL Senf
  • 1 EL brauner Zucker
  • 50 g Butter
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:2908 kJ / 695 kcal
  • Fett:38 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:18 g
  • Kohlenhydrate:22 g
  • - Zucker:8 g
  • Eiweiß:48 g
  • Ballaststoffe:3 g
  • Salz:1.8 gram

Häufig gestellte Fragen

Für Carbonnade flamande nimmst du am besten Fleisch aus der Schulter oder Wade vom Rind. Diese Stücke sind etwas durchwachsen und werden beim langen Schmoren besonders weich und saftig. Mageres Fleisch könnte bei der langen Garzeit zu trocken werden.
Ein dunkles, belgisches Bier wie ein Dubbel eignet sich perfekt für Carbonnade flamande. Es verleiht dem Gericht eine malzige Note und eine angenehme Tiefe. Alternativ kannst du ein deutsches Dunkelbier oder ein Schwarzbier verwenden, wenn kein belgisches Bier verfügbar ist.
Die Sauce wird traditionell durch die Zugabe von mit Senf bestrichenem Brot gebunden. Das Brot zerfällt während der langen Schmorzeit fast vollständig und dickt die Flüssigkeit natürlich ein. Sollte es dir nicht reichen, kannst du die Sauce am Ende noch kurz offen einkochen lassen.
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