Hausgemachte Rumkugeln

Hausgemachte Rumkugeln sind eine wunderbare Möglichkeit, um Kuchenreste sinnvoll zu verwerten. Diese kleinen Leckereien schmecken intensiv nach Schokolade und Rum. Du kannst sie schnell zubereiten, wenn du kurzfristig etwas Süßes für Gäste brauchst. In vielen Familien gehören hausgemachte Rumkugeln fest zur Weihnachtszeit oder zu besonderen Kaffeerunden.
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Hausgemachte Rumkugeln fertig als Gericht serviert

Gründe für hausgemachte rumkugeln

Wenn du Kuchenreste übrig hast, sind hausgemachte Rumkugeln die perfekte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung. Sie sind deutlich saftiger und aromatischer als die Varianten aus dem Supermarkt. Da du die Zutaten selbst wählst, bestimmst du die Qualität der Schokolade und die Stärke des Rumgeschmacks. Hausgemachte Rumkugeln lassen sich zudem prima vorbereiten und halten sich lange im Kühlschrank.

Einfach hausgemachte rumkugeln zubereiten

Step 1
Kuchen zerkleinern: Zerbrösele die Kuchenreste mit den Händen oder einer Gabel in eine Schüssel. Achte darauf, dass keine großen Stücke mehr vorhanden sind. Je feiner die Krümel sind, desto besser lassen sich die Kugeln später formen.
Step 2
Schokolade schmelzen: Schmelze die Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade in einem Wasserbad. Rühre die Mischung gelegentlich um, bis alles glatt und flüssig ist. Nimm den Topf dann vom Herd, damit die Masse etwas abkühlen kann.
Step 3
Masse mischen: Gib die Schokoladenmischung, den Kakao und den Rum zu den Kuchenkrümeln. Knete alles gründlich durch, bis ein fester und formbarer Teig entsteht. Falls der Teig zu trocken ist, kannst du noch einen Löffel Rum oder etwas Wasser hinzufügen.
Step 4
Kugeln rollen: Forme aus der Masse kleine Kugeln in der gewünschten Größe. Rolle jede Kugel sofort in den Schokostreuseln, damit diese gut an der Oberfläche haften bleiben. Stelle die Kugeln vor dem Servieren für mindestens eine Stunde kalt.

Die besten Tipps für hausgemachte rumkugeln

Für Kinder kannst du den Rum einfach durch Apfelsaft oder Rumaroma ersetzen, damit hausgemachte Rumkugeln alkoholfrei bleiben. Die Wahl der Kuchenreste beeinflusst den Geschmack massiv, wobei Schokoladenkuchen oder Sandkuchen am besten funktionieren. Wenn du keine Schokostreusel magst, kannst du die Kugeln auch in Kokosraspeln oder gemahlenen Haselnüssen wälzen.

Lagere die fertigen Kugeln immer in einer luftdichten Dose im Kühlschrank, damit sie nicht austrocknen. So bleiben sie über mehrere Tage frisch und behalten ihre saftige Konsistenz. Du kannst die Masse auch kurz in das Gefrierfach stellen, falls sie beim Rollen zu weich wird. Hausgemachte Rumkugeln schmecken am besten, wenn sie gut durchgezogen sind.

Du kannst auch diese Rezepte entdecken: lachsseite aus dem ofen, knusprige thunfischbällchen oder hausgemachte tomatensauce.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 400 g Kuchenreste
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Butter
  • 2 EL Backkakao
  • 3 EL Rum
  • 100 g Schokostreusel

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:657 kJ / 157 kcal
  • Fett:8 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:5 g
  • Kohlenhydrate:18 g
  • - Zucker:12 g
  • Eiweiß:2 g
  • Ballaststoffe:1 g
  • Salz:50 milligram

Häufig gestellte Fragen

In einer gut verschlossenen Dose halten sich hausgemachte Rumkugeln etwa zwei Wochen lang frisch. Durch den enthaltenen Alkohol und den Zucker bleiben sie im Kühlschrank gut konserviert. Achte darauf, dass sie keine fremden Gerüche aus dem Kühlschrank annehmen.
Ja, du kannst für hausgemachte Rumkugeln statt echtem Rum einfach Rumaroma oder einen Fruchtsaft verwenden. Apfelsaft oder Orangensaft eignen sich sehr gut, um die nötige Feuchtigkeit in den Teig zu bringen. So können auch Kinder oder Personen, die keinen Alkohol trinken, die Süßigkeit genießen.
Am besten eignen sich trockene Rührkuchen wie Marmorkuchen oder einfacher Biskuit. Auch Reste von Schokoladenkuchen geben den Kugeln eine tolle Farbe und einen intensiven Geschmack. Wichtig ist nur, dass der Kuchen keine Sahnefüllung oder zu viel frisches Obst enthält.
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