Was labskaus so praktisch macht
Dieses Rezept eignet sich hervorragend für alle, die eine kräftige Mahlzeit ohne komplizierte Handgriffe suchen. Labskaus lässt sich sehr gut in größeren Mengen vorbereiten und schmeckt aufgewärmt oft noch intensiver. Die meisten Zutaten stammen aus der Vorratskammer oder dem Glas, weshalb das Gericht sehr flexibel ist. Zudem ist es eine preiswerte Möglichkeit, ein Stück norddeutsche Tradition in die eigene Küche zu holen.
So bereitest du labskaus zu
Kartoffeln kochen: Zuerst schälst du die Kartoffeln und schneidest sie in grobe Stücke. Koche sie in einem Topf mit Salzwasser, bis sie weich sind. Gieße das Wasser ab und lasse die Kartoffeln im offenen Topf kurz ausdampfen.
Zwiebeln und Fleisch: Würfle die Zwiebel fein und brate sie in einer Pfanne mit etwas Butter glasig an. Gib das Corned Beef aus der Dose dazu und zerdrücke es mit einer Gabel. Lasse das Fleisch in der Pfanne bei mittlerer Hitze warm werden.
Stampfen und mischen: Stampfe die Kartoffeln grob und mische sie mit der Fleischmischung. Gieße den Rote Bete Saft dazu und rühre die fein gewürfelten Beeten sowie Gurken unter. Die Masse sollte nun die typische Farbe annehmen und schön cremig sein.
Braten und servieren: Brate in einer separaten Pfanne vier Spiegeleier in der restlichen Butter. Verteile den warmen Brei auf den Tellern. Lege zum Schluss jeweils ein Ei und ein Matjesfilet obenauf und serviere das Essen sofort.
Weitere Tipps für labskaus
Für einen besonders runden Geschmack kannst du einen Schluck vom Gurkenwasser aus dem Glas unter die Masse rühren. Achte darauf, dass die Kartoffeln wirklich mehligkochend sind, damit die Konsistenz schön geschmeidig wird. Labskaus verträgt eine gute Portion schwarzen Pfeffer, sei aber vorsichtig mit zusätzlichem Salz.
Das Corned Beef und der Fisch bringen bereits viel Würze in das Gericht. Wenn du keinen Matjes magst, kannst du stattdessen auch Rollmops als Beilage verwenden. Ein paar frische Schnittlauchröllchen über dem Spiegelei sehen nicht nur gut aus, sondern geben auch ein feines Aroma. Serviere das Gericht am besten auf vorgewärmten Tellern.
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