Baguette

Baguette ist ein zeitloser Klassiker aus Frankreich, den du mit diesem Rezept ganz einfach in der eigenen Küche backen kannst. Die Zubereitung erfordert nur wenige Zutaten, die meistens schon im Vorratsschrank stehen. Der Teig benötigt ausreichend Zeit zum Ruhen, damit die Krume schön luftig und die Kruste besonders knusprig wird. Frisch aus dem Ofen duftet das Brot herrlich und passt zu fast jeder Mahlzeit.
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Serviervorschlag für Baguette frisch und appetitlich angerichtet

Was an baguette gut funktioniert

Ein selbstgemachtes Baguette schmeckt deutlich besser als die industriell hergestellten Varianten aus dem Supermarkt. Du kannst die Qualität der Zutaten selbst bestimmen und auf künstliche Zusätze oder Konservierungsstoffe verzichten. Die Herstellung ist unkompliziert und macht Freude, wenn man sieht, wie der Teig im Ofen aufgeht. Es ist die ideale Beilage für Grillabende, Salate oder eine klassische Käseplatte.

Der einfache Weg zu baguette

Step 1
Teig mischen: Vermenge das Mehl in einer großen Schüssel mit der Trockenhefe und dem Salz. Gieße das lauwarme Wasser hinzu und verknete die Zutaten für etwa zehn Minuten zu einem glatten Teig. Der Teig sollte elastisch sein und sich gut vom Schüsselrand lösen lassen.
Step 2
Ruhephase: Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und stelle sie an einen warmen Ort ohne Zugluft. Lass den Teig für mindestens eine Stunde gehen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat. Knete den Teig danach auf einer bemehlten Fläche kurz mit der Hand durch.
Step 3
Formen: Teile den Teig in drei gleich große Stücke und rolle diese vorsichtig zu länglichen Stangen. Lege die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und lass sie abgedeckt weitere dreißig Minuten ruhen. Heize den Backofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vor.
Step 4
Backen: Schneide die Oberfläche der Brote mit einem scharfen Messer schräg ein und stelle eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Ofenboden. Backe die Brote für 20 bis 25 Minuten goldbraun. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie auf einem Gitter vollständig abkühlen.

Meine Tipps für baguette

Für eine besonders knusprige Kruste ist die Feuchtigkeit im Ofen entscheidend, weshalb die Wasserschale beim Backen sehr wichtig ist. Du kannst den Teig auch schon am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, was das Aroma intensiviert.

Ein gutes Baguette sollte beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen, dann ist es perfekt durchgebacken. Achte darauf, das Brot nicht anzuschneiden, solange es noch heiß ist, damit die Krume nicht verklebt. Wenn du magst, kannst du vor dem Backen etwas grobes Mehl über die Teigstangen streuen. Das sorgt für eine rustikale Optik und eine angenehme Textur.

Weitere Ideen findest du auch hier: eingelegter kürbis, marinierte oliven oder gegrillter spitzkohl.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 500 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 350 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 10 Gramm Salz
  • 7 Gramm Trockenhefe

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:2364 kJ / 565 kcal
  • Fett:2 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:0.3 g
  • Kohlenhydrate:115 g
  • - Zucker:1 g
  • Eiweiß:16 g
  • Ballaststoffe:5 g
  • Salz:3.3 gram

Häufig gestellte Fragen

Frisches Baguette hält sich am besten in einer Papiertüte oder einem Brotkasten aus Holz. Da es wenig Fett enthält, wird es an der Luft schnell trocken oder zäh. Du kannst es am nächsten Tag kurz mit Wasser bestreichen und im Ofen aufbacken, um die Knusprigkeit zurückzuholen.
Ja, das fertige Baguette lässt sich sehr gut einfrieren, wenn es komplett abgekühlt ist. Wickle es dazu luftdicht in einen Gefrierbeutel ein. Zum Verzehr lässt du es auftauen und backst es für wenige Minuten bei 180 Grad im Ofen auf, damit es wieder wie frisch schmeckt.
Klassischerweise verwendet man Weizenmehl Type 550, da es mehr Klebereiweiß als das Standardmehl Type 405 besitzt. Das sorgt für die typische Struktur und Stabilität der Brote. In Frankreich nutzt man oft die Type T65, die dem deutschen 550er Mehl sehr ähnlich ist.
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