Warum kimchi gut in den Alltag passt
Selbstgemachtes Kimchi ist eine hervorragende Möglichkeit, Chinakohl für lange Zeit haltbar zu machen. Im Vergleich zu gekauften Produkten kannst du die Schärfe und den Salzgehalt bei der eigenen Herstellung genau bestimmen. Die Kombination aus Knoblauch, Ingwer und Chili sorgt für ein intensives Geschmackserlebnis in deiner Küche. Es passt perfekt zu Reisgerichten, Suppen oder als würziges Extra in einem Sandwich.
So gelingt kimchi
Vorbereitung: Schneide den Chinakohl in grobe Stücke und wasche ihn gründlich unter kaltem Wasser ab. Gib den Kohl in eine große Schüssel und vermische ihn gut mit dem Salz, damit die Feuchtigkeit entzogen wird. Lass das Ganze für etwa zwei Stunden ziehen und wende den Kohl dabei gelegentlich. Spüle den Kohl danach mehrmals kräftig ab, um das restliche Salz für dein Kimchi zu entfernen.
Paste: Rühre das Reismehl mit etwas Wasser und dem Zucker in einem kleinen Topf an und lass es kurz aufkochen. Sobald die Masse abgekühlt ist, mischst du den gepressten Knoblauch, den geriebenen Ingwer, fein gewürfelte Zwiebeln und die Chiliflocken darunter. Füge die Fischsauce hinzu und rühre alles zu einer glatten Gewürzpaste glatt. Diese Paste bildet die geschmackliche Basis für das Kimchi und sorgt für die rote Farbe.
Mischen: Schneide den Rettich und die Frühlingszwiebeln in feine Streifen und gib sie zusammen mit der Paste zum abgetropften Chinakohl. Verwende am besten Küchenhandschuhe, um deine Hände vor der Schärfe der Chiliflocken zu schützen. Massiere die Gewürzpaste gründlich in jedes Kohlblatt ein, bis alles gleichmäßig bedeckt ist. Dieser Schritt ist wichtig, damit das Kimchi überall den gleichen intensiven Geschmack bekommt.
Fermentieren: Schichte den gewürzten Kohl fest in saubere Einmachgläser und drücke ihn nach unten, damit keine Luftblasen entstehen. Lass oben am Rand etwas Platz, da die Masse während der Gärung leicht ansteigen kann. Verschließe die Gläser und lass sie zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen, bevor du sie in den Kühlschrank stellst. Nach ein paar weiteren Tagen ist das Kimchi fertig zum Verzehr und sehr lange haltbar.
Gute Tipps für kimchi
Verwende für die Zubereitung am besten spezielles koreanisches Chilipulver, da es ein besonderes Aroma und die richtige Farbe liefert. Wenn du eine vegetarische Variante bevorzugst, kannst du die Fischsauce einfach durch eine kräftige Sojasauce ersetzen. Achte beim Abfüllen in die Gläser immer darauf, dass das Gemüse vollständig von der eigenen Flüssigkeit bedeckt bleibt.
Sollte das Kimchi im Glas oben trocken werden, drücke es mit einem sauberen Löffel einfach wieder fest nach unten. Je länger das Gemüse fermentiert, desto saurer und intensiver wird der Geschmack. Im Kühlschrank bleibt es über viele Wochen frisch und entwickelt sich geschmacklich stetig weiter. Probiere es auch einmal gebraten in der Pfanne mit etwas Reis.
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cacio e pepe,
steinbutt mit weißweinsauce oder
béarnaise-creme.