Was langsam gegarte ente so praktisch macht
Eine langsam gegarte Ente überzeugt durch ihr saftiges Fleisch, das bei hohen Temperaturen oft austrocknet. Durch die geringe Hitze schmilzt das Fett langsam und aromatisiert das gesamte Fleisch von innen. Du musst nicht ständig neben dem Herd stehen und kannst dich in der Zwischenzeit um die Beilagen kümmern. Dieser Braten gelingt fast immer und beeindruckt deine Gäste mit seinem tiefen Geschmack.
So bereitest du langsam gegarte ente zu
Vorbereitung: Heize den Ofen auf 120 Grad Ober- und Unterhitze vor. Wasche die Ente gründlich von innen und außen und tupfe sie mit Küchenpapier trocken. Reibe das Fleisch kräftig mit Salz, Pfeffer und Beifuß ein. Fülle den Bauch mit den grob geschnittenen Äpfeln und Zwiebeln.
Ansetzen: Lege die Ente mit der Brust nach unten in einen Bräter. Gieße die Brühe und den Wein vorsichtig an den Rand dazu, damit die Haut trocken bleibt. Schließe den Deckel und stelle den Bräter in die Mitte des Ofens. Lass das Fleisch nun für vier Stunden garen.
Wenden: Nimm den Bräter nach der Hälfte der Zeit kurz aus dem Ofen. Drehe das Fleisch vorsichtig um, sodass die Brust nun nach oben zeigt. Begieße die Haut mit etwas Bratensaft aus dem Boden. Schließe den Deckel wieder und gare die Ente weiter fertig.
Knusperphase: Nimm den Deckel für die letzten 30 Minuten ab. Erhöhe die Temperatur auf 220 Grad, damit die Haut schön braun und knusprig wird. Behalte den Braten im Auge, damit nichts verbrennt. Hole das Fleisch heraus und lass es vor dem Anschneiden kurz ruhen.
Meine Tipps für langsam gegarte ente
Wenn du eine besonders knusprige Haut möchtest, kannst du sie kurz vor Ende mit etwas Salzwasser bestreichen. Das Wasser entzieht der Haut die Feuchtigkeit und macht sie richtig kross. Für die Sauce solltest du den Bratensaft durch ein Sieb gießen und das Fett mit einer Kelle abschöpfen.
Der verbleibende Fond ist die perfekte Basis für eine kräftige Sauce zu deiner langsam gegarte Ente. Du kannst ihn einfach mit etwas Speisestärke binden oder einkochen lassen. Serviere dazu am besten klassische Beilagen wie Rotkohl und Kartoffelklöße. Die Reste schmecken am nächsten Tag auch kalt auf einem Butterbrot hervorragend.
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