Lemon Curd

Lemon Curd ist eine fruchtige Creme aus Zitronen, Eiern, Zucker und Butter. Sie schmeckt intensiv säuerlich und gleichzeitig angenehm süß. Du kannst diese Creme sehr gut als Aufstrich oder für feine Desserts verwenden. Die Zubereitung dauert nicht lange und gelingt mit wenigen Handgriffen direkt auf dem Herd.
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Lemon Curd fertig als Dessert serviert

Gute Gründe für lemon curd

Selbstgemachtes Lemon Curd schmeckt viel frischer als Produkte aus dem Supermarkt. Du bestimmst die Qualität der Zitronen und die Menge an Zucker bei der Herstellung selbst. Die Creme ist sehr vielseitig und passt hervorragend zu Joghurt, Pfannkuchen oder Torten. In einem sauberen Glas hält sie sich im Kühlschrank für einige Zeit frisch.

So machst du lemon curd

Step 1
Vorbereitung: Wasche die Zitronen heiß ab und reibe die Schale einer Frucht fein ab. Presse danach den Saft aller Früchte aus und fange ihn in einer Schale auf. Verrühre den Zitronensaft mit dem Zucker und der abgeriebenen Schale direkt in einem kleinen Topf.
Step 2
Erhitzen: Schlage die Eier in einer separaten Schüssel kurz auf, damit Eigelb und Eiweiß verbunden sind. Gib die Eier dann zu der Zitronenmischung in den Topf. Erhitze die Masse bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen.
Step 3
Andicken: Rühre so lange weiter, bis die Masse deutlich dickflüssiger wird und eine cremige Konsistenz bekommt. Achte darauf, dass die Mischung nicht kocht, damit das Ei im Topf nicht gerinnt. Dieser Vorgang dauert meistens etwa zehn Minuten bei gleichmäßiger Wärme.
Step 4
Verfeinern: Nimm den Topf vom Herd und rühre die kalten Butterstücke unter die warme Masse. Die Butter schmilzt sofort und macht die Creme glänzend und geschmeidig. Fülle das fertige Lemon Curd in sterile Gläser und lass es vollständig abkühlen.

Tipps, damit lemon curd gelingt

Verwende für dein Lemon Curd unbedingt Bio-Zitronen, da du auch die Schale für das Aroma verarbeitest. Wenn du eine besonders feine Textur möchtest, kannst du die fertige Creme nach dem Andicken durch ein feines Sieb streichen. So entfernst du kleine Schalenstücke oder eventuelle Reste vom Eiweiß zuverlässig.

Die Creme wird im Kühlschrank nach dem Abkühlen noch etwas fester, als sie im warmen Topf wirkt. Du kannst die Butter auch erst ganz zum Schluss einrühren, wenn die Masse schon leicht abgekühlt ist. Das sorgt für einen besonders schönen Glanz der fertigen Creme. Achte immer darauf, bei niedriger bis mittlerer Hitze zu arbeiten, damit die Eier sanft binden.

Schau dir auch schinken aus dem ofen, smashed potatoes oder lachsfrikadellen mit wurzelgemüse an, wenn du mehr Inspiration möchtest.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 3 Zitronen
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 80 g Butter

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:590 kJ / 141 kcal
  • Fett:8 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:5 g
  • Kohlenhydrate:16 g
  • - Zucker:16 g
  • Eiweiß:2 g
  • Ballaststoffe:0 g
  • Salz:5 milligram

Häufig gestellte Fragen

In einem sauberen und gut verschlossenen Glas hält sich Lemon Curd etwa zwei bis drei Wochen im Kühlschrank. Da die Creme frische Eier enthält, sollte sie dauerhaft kühl gelagert werden. Benutze zur Entnahme immer einen sauberen Löffel, um die Haltbarkeit nicht zu verkürzen.
Wenn die Masse zu flüssig bleibt, wurde sie wahrscheinlich nicht lange genug oder bei zu geringer Temperatur erhitzt. Die Eier benötigen eine gewisse Wärme, um die Creme richtig zu binden. Beachte jedoch, dass Lemon Curd erst nach dem vollständigen Abkühlen im Kühlschrank seine endgültige Festigkeit erreicht.
Ja, die Creme lässt sich problemlos für bis zu drei Monate einfrieren. Fülle sie dazu in einen gefrierfesten Behälter und lass nach oben etwas Platz frei. Nach dem Auftauen solltest du die Masse einmal kräftig durchrühren, damit sie wieder schön geschmeidig wird.
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