Sauerbraten

Sauerbraten ist ein wahrer Klassiker der traditionellen deutschen Küche. Das Fleisch wird durch das mehrtägige Einlegen in eine Essigbeize besonders zart und aromatisch. Meistens serviert man dieses Gericht an Sonntagen oder zu besonderen Anlässen mit Rotkohl und Klößen. Die Zubereitung braucht zwar etwas Geduld für das Marinieren, aber der Aufwand lohnt sich für den einzigartigen Geschmack.
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Foto von Sauerbraten servierfertig angerichtet

Gute Gründe für sauerbraten

Sauerbraten bietet eine wunderbare Kombination aus sauren und süßen Aromen. Durch die lange Zeit in der Marinade wird selbst festes Fleisch butterweich und saftig. Man kann die Sauce ganz nach eigenem Geschmack mit Lebkuchen oder Rübenkraut verfeinern. Dieses Gericht lässt sich zudem hervorragend vorbereiten und schmeckt aufgewärmt oft noch besser.

Vier einfache Schritte für sauerbraten

Step 1
Marinieren: Lege das Rindfleisch in eine große Schüssel und gib Essig, Wasser, Zwiebelringe und die Gewürze dazu. Das Fleisch muss vollständig bedeckt sein und sollte für mindestens drei Tage im Kühlschrank ziehen. Drehe das Fleisch einmal am Tag um, damit es gleichmäßig durchzieht.
Step 2
Anbraten: Nimm das Fleisch aus der Marinade und tupfe es mit Küchenpapier trocken. Erhitze das Butterschmalz in einem großen Topf und brate das Fleisch von allen Seiten scharf an. Gib das Tomatenmark kurz dazu und lass es mit rösten, ohne dass es verbrennt.
Step 3
Schmoren: Gieße die Marinade durch ein Sieb zum Fleisch in den Topf. Lass den Braten bei kleiner Hitze für etwa zwei Stunden sanft schmoren, bis er weich ist. Prüfe zwischendurch mit einer Gabel, ob das Fleisch schon mürbe genug ist.
Step 4
Binden: Nimm das fertige Fleisch aus dem Topf und halte es warm. Brösele die Saucenlebkuchen in den Sud und lass die Sauce kurz aufkochen, bis sie dickflüssig wird. Schmecke die Sauce mit Salz ab und serviere sie zusammen mit dem Fleisch.

Tipps und Tricks für sauerbraten

Verwende für die Sauce immer einen echten Saucenlebkuchen, um den typischen Geschmack zu erzielen. Falls du die Sauce noch feiner magst, kannst du sie am Ende noch einmal durch ein feines Sieb streichen. Ein guter Sauerbraten sollte wirklich mehrere Tage in der Beize liegen, damit die Fasern weich werden.

Du kannst auch einen Schuss Rotwein zur Flüssigkeit geben, um das Aroma zu vertiefen. Achte darauf, dass der Topf beim Schmoren immer fest verschlossen bleibt, damit keine Flüssigkeit verdampft. Wenn die Sauce zu sauer ist, hilft ein kleiner Löffel Zucker oder etwas Apfelkraut. Das Fleisch lässt sich am besten schneiden, wenn es vor dem Servieren kurz ruhen konnte.

Sie können auch donauwelle, dresdner stollen oder pasta mit hähnchen ausprobieren.

Zutaten

Portionen
Menge anpassen
  • 1 kg Rindfleisch
  • 500 ml Essig
  • 500 ml Wasser
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 Saucenlebkuchen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz

Zubereitungszeit

Küchenutensilien

Nährwerte

NÄHRWERTEpro Portion
  • Energie:2406 kJ / 575 kcal
  • Fett:39 g
  • - Gesättigte Fettsäuren:16 g
  • Kohlenhydrate:10 g
  • - Zucker:5 g
  • Eiweiß:64 g
  • Ballaststoffe:1 g
  • Salz:1.6 gram

Häufig gestellte Fragen

Ein klassischer Sauerbraten sollte zwischen 3 und 5 Tagen in der Essigbeize liegen. In dieser Zeit wird das Bindegewebe im Fleisch zersetzt, wodurch der Sauerbraten nach dem Schmoren besonders zart wird.
Für Sauerbraten eignet sich am besten Rindfleisch aus der Schulter oder der Keule. Diese Stücke haben eine gute Struktur, die durch das lange Einlegen und Schmoren ideal weich wird.
Falls die Sauce zu sauer schmeckt, kannst du sie mit zerbröselten Lebkuchen, etwas Honig oder Zucker neutralisieren. Auch ein Klecks Sahne kann helfen, den Geschmack vom Sauerbraten abzurunden.
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