Gute Gründe für dresdner stollen
Ein selbstgemachter Dresdner Stollen schmeckt viel intensiver als die fertigen Varianten aus dem Supermarkt. Du kannst die Qualität der Butter und der Früchte selbst bestimmen und den Geschmack individuell anpassen. Das Gebäck verströmt beim Backen einen herrlichen Duft im ganzen Haus und sorgt für Weihnachtsstimmung. Es ist außerdem ein wunderbares Geschenk für Freunde und Familie in der Adventszeit.
Dresdner stollen Schritt für Schritt
Vorbereitung: Weiche die Rosinen vorab in etwas Wasser ein und lasse sie gut durchziehen. Mische das Mehl mit dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel. Erwärme die Milch leicht und löse die frische Hefe darin auf, bevor du sie zum Mehl gibst.
Teig bereiten: Knete die weiche Butter unter die Mischung, bis ein glatter und schwerer Hefeteig entsteht. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen. Das Volumen sollte sich während dieser Zeit deutlich vergrößert haben.
Früchte einarbeiten: Gib die Rosinen, das Zitronat, das Orangeat und die gehackten Mandeln zum Teig. Knete alles vorsichtig unter, damit die Früchte gleichmäßig verteilt sind. Forme den Teig nun zu einem typischen Stollenlaib und lege ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
Backen: Backe das Gebäck im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für etwa eine Stunde goldbraun. Bestreiche den heißen Kuchen sofort nach dem Backen mit flüssiger Butter und bestreue ihn dick mit Puderzucker. Lasse den Stollen vor dem Einwickeln vollständig auskühlen.
Wichtige Tipps für dresdner stollen
Damit dein Dresdner Stollen besonders saftig wird, kannst du die Rosinen über Nacht in Rum einlegen. Das Aroma zieht dann tief in die Früchte ein und verteilt sich besser im Teig. Achte darauf, dass alle Zutaten bei der Verarbeitung Zimmertemperatur haben, damit der Hefeteig optimal aufgehen kann.
Nach dem Backen solltest du den Dresdner Stollen fest in Alufolie oder Pergamentpapier einwickeln. Lagere ihn an einem kühlen und dunklen Ort, zum Beispiel im Keller oder in einer Vorratskammer. So können die Gewürze gut durchziehen und das Gebäck entwickelt nach zwei bis drei Wochen seinen vollen Geschmack.
Sie können auch
holunderbeermarmelade,
scholle aus der pfanne oder
pasta mit rotem pesto ausprobieren.