Darum lohnt sich schweinshaxe
Eine Schweinshaxe ist ein sehr preiswertes Stück Fleisch, das durch die richtige Zubereitung zu einer echten Delikatesse wird. Der Kontrast zwischen dem saftigen Fleisch und der krossen Schwarte macht das Essen besonders. Es ist ein sättigendes Hauptgericht, das gut zu gemütlichen Abenden mit der Familie passt. Da das Fleisch im Ofen schmort, hast du während der Garzeit kaum Arbeit in der Küche.
Der einfache Weg zu schweinshaxe
Vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Nimm ein scharfes Messer und schneide die Schwarte der Schweinshaxe vorsichtig rautenförmig ein. Achte dabei darauf, nur die Haut und nicht das Fleisch zu treffen. Reibe das Fleisch rundherum kräftig mit Salz, Pfeffer und Kümmel ein.
Gemüse schneiden: Putze und schäle das Gemüse gründlich. Schneide die Zwiebel, die Karotten und den Sellerie in grobe Stücke. Gib etwas Öl in den Bräter und verteile das Gemüse gleichmäßig auf dem Boden. Dies bildet die Grundlage für den Fleischsaft und die spätere Sauce.
Schmoren: Lege die gewürzten Haxen auf das vorbereitete Gemüsebett. Gieße das Wasser vorsichtig an die Seite in den Bräter, damit die Oberseite der Haut trocken bleibt. Schiebe den Bräter in den Ofen und gare das Fleisch für ungefähr 2 Stunden. Übergieße das Fleisch ab und zu mit dem Fond aus dem Bräter.
Kruste backen: Erhöhe die Temperatur des Ofens am Ende auf 220 Grad. Brate die Schweinshaxe für weitere 15 bis 20 Minuten, bis die Schwarte goldbraun ist und Blasen wirft. Nimm den Bräter aus dem Ofen und lass das Fleisch vor dem Anschneiden kurz ruhen. Den Bratensaft kannst du durch ein Sieb gießen und als Sauce servieren.
Gute Tipps für schweinshaxe
Wenn du eine besonders dunkle Sauce möchtest, kannst du das Wasser durch ein dunkles Bier ersetzen. Das gibt der Schweinshaxe ein kräftiges Aroma und eine schöne Farbe.
Damit die Haut wirklich überall knusprig wird, kannst du sie kurz vor dem Ende der Garzeit mit etwas Salzwasser bestreichen. Das Wasser entzieht der Haut die Feuchtigkeit und lässt sie besser aufpoppen. Achte darauf, dass das Gemüse im Bräter nicht verbrennt, und füge bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit hinzu. Als klassische Beilage eignen sich Kartoffelknödel und Sauerkraut am besten. So servierst du ein traditionelles Gericht, das wie im Wirtshaus schmeckt.
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